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Gewinn- und Verlustrechnung19. Juli 2026·15 Min. Lesezeit

Ihr Leitfaden zur profit and loss statement in der Schweiz

Erfahren Sie, wie Sie eine profit and loss statement (GuV) korrekt erstellen und was sie in der Schweiz für Ihr Unternehmen bedeutet.

iPayBetter Redaktion

Redaktion, iPayBetter

Ihr Leitfaden zur profit and loss statement in der SchweizGewinn- und Verlustrechnung

Sie schauen auf das Geschäftskonto und denken: Die Aufträge sind da, die Mitarbeitenden sind ausgelastet, die Rechnungen an Kunden wurden verschickt. Trotzdem fühlt sich die Liquidität knapp an. Das verunsichert viele Inhaber von Schweizer KMU, weil Umsatz, Gewinn und verfügbares Geld im Alltag oft durcheinandergeraten.

Genau hier hilft die Gewinn- und Verlustrechnung, in der Schweiz meist Erfolgsrechnung genannt. Sie zeigt nicht einfach, was auf dem Konto liegt, sondern ob Ihr Geschäft im betrachteten Zeitraum wirtschaftlich sauber gearbeitet hat. Und noch wichtiger: Sie hilft Ihnen, früh zu erkennen, wo ein Problem steckt, bevor es zur echten Liquiditätslücke wird.

Wenn Sie die GuV einmal wirklich verstanden haben, wird sie vom Pflichtdokument zum Führungsinstrument. Sie sehen klarer, welche Leistungen sich lohnen, welche Kosten Sie tragen können und wo eine Zwischenfinanzierung oder ein besseres Zahlungsmanagement sinnvoll sein kann.

Inhaltsverzeichnis

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Was ist eine Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Die GuV ist der Bericht, der zeigt, ob Ihr Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum Gewinn oder Verlust gemacht hat. Dieser Zeitraum kann ein Monat, ein Quartal oder ein Jahr sein. Anders gesagt: Die GuV ist kein Foto, sondern eher ein Film über Ihre wirtschaftliche Leistung.

Viele Unternehmer verwechseln die GuV anfangs mit der Bilanz. Das ist verständlich. Die Bilanz zeigt, was an einem Stichtag vorhanden ist und wie es finanziert wurde. Die GuV zeigt dagegen, was in der Periode passiert ist: Welche Erträge hereinkamen und welche Aufwände dafür nötig waren.

Das klingt technisch, ist aber hochpraktisch. Wenn Ihr Umsatz steigt, Ihr Gewinn aber kaum mitzieht, sagt Ihnen die GuV sofort: Irgendwo frisst eine Kostenart Ihre Leistung auf. Wenn der Gewinn ordentlich aussieht, aber die Liquidität ständig angespannt ist, dann ist die GuV der erste Hinweis darauf, dass zwischen Leistung und Zahlung ein zeitlicher Abstand besteht.

Praktische Regel: Wer sein Geschäft führt, ohne die GuV zu lesen, steuert oft nach Kontostand statt nach Wirtschaftlichkeit.

Für Selbstständige, Agenturen, Handwerksbetriebe, Praxen oder Handelsunternehmen ist die GuV deshalb das wichtigste Diagnoseinstrument. Sie zeigt nicht nur das Resultat, sondern auch den Weg dorthin. Genau dieser Weg ist entscheidend für Geschäftsentscheide wie Preisgestaltung, Personalaufbau, Marketingbudget oder Investitionen.

Dort liegt auch der grösste Denkfehler im Alltag: Viele sagen, „wir haben viel fakturiert, also läuft es gut“. Viel fakturiert heisst noch nicht viel verdient. Erst wenn Sie den Ertrag den passenden Aufwänden gegenüberstellen, sehen Sie den wirklichen Erfolg. Die GuV bringt diese Ordnung hinein.

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Der Aufbau einer GuV Schritt für Schritt erklärt

Eine gute GuV liest sich von oben nach unten. Oben steht, was Ihr Geschäft eingenommen hat. Dann werden nach und nach die verschiedenen Kostenebenen abgezogen. Am Ende bleibt der Gewinn oder eben der Verlust.

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Die GuV als Wasserfall

Stellen Sie sich den Umsatz als Wasserbecken am oberen Rand vor. Mit jeder Stufe fliesst Wasser ab. Jede Stufe entspricht einer Kostenkategorie. Unten sehen Sie, wie viel tatsächlich übrig bleibt.

Die wichtigsten Stufen sind diese:

  • Umsatz. Das sind die Erlöse aus Ihren Verkäufen oder Leistungen.
  • Direkte Kosten. Dazu gehören Aufwände, die unmittelbar mit dem verkauften Produkt oder der erbrachten Dienstleistung zusammenhängen.
  • Bruttoergebnis. Hier sehen Sie, was nach den direkten Kosten aus Ihrer Kernleistung übrig bleibt.
  • Betriebskosten. Das sind die allgemeinen Kosten des Geschäftsbetriebs, etwa Miete, Löhne in der Administration, Software, Fahrzeuge oder Werbung.
  • Betriebsergebnis. Dieses Resultat zeigt, wie profitabel Ihr eigentliches Geschäft läuft.
  • Finanzaufwand und Steuern. Danach kommen Zinsen und steuerliche Belastungen.
  • Nettoergebnis. Das ist Ihr Reingewinn oder Reinverlust.

Gerade beim Bruttoergebnis entsteht oft Verwirrung. Ein Inhaber sieht einen ordentlichen Umsatz und denkt, das Angebot sei profitabel. Doch wenn Material, Fremdleistungen oder projektbezogene Arbeitsstunden zu hoch sind, bleibt auf dieser Ebene bereits zu wenig übrig. Dann ist das Problem nicht primär die Büromiete, sondern das Angebot selbst, der Preis oder die operative Effizienz.

Ein einfaches Denkmuster hilft:

  1. 1Verdienen wir an der Leistung selbst genug?
  2. 2Ist unser Betrieb im Alltag zu teuer organisiert?
  3. 3Belasten Finanzierung oder Steuern das Ergebnis zusätzlich stark?

Wer diese drei Fragen trennt, trifft bessere Entscheide. Sonst wird oft am falschen Ort gespart.

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Was in der Schweiz häufig verwendet wird

In der Schweiz begegnen Ihnen zwei Gliederungsarten. Die eine ordnet nach der Art der Aufwände, die andere nach ihrer Funktion im Betrieb. Im Alltag spricht man häufig vom Gesamtkostenverfahren und vom Umsatzkostenverfahren.

Das Gesamtkostenverfahren ist für kleinere Betriebe oft leichter verständlich. Dort sehen Sie Aufwände nach Typen wie Personalaufwand, Raumaufwand oder Verwaltungsaufwand. Das passt gut, wenn die Buchhaltung eher klassisch geführt wird und der Inhaber wissen will, welche Kostenarten insgesamt zunehmen.

Das Umsatzkostenverfahren eignet sich besonders, wenn Sie Ihre Leistungen oder Produktlinien stärker steuern möchten. Dann interessiert Sie stärker, welche Kosten direkt einer Leistung zugeordnet werden können und was als allgemeiner Betriebsaufwand bleibt.

Wenn ein KMU mehrere Angebote hat, liefert die funktionale Sicht oft bessere Preisentscheide. Wenn das Geschäft einfacher aufgebaut ist, ist die Sicht nach Kostenarten meist alltagstauglicher.

Beide Varianten können korrekt sein. Entscheidend ist nicht nur, was rechtlich zulässig ist, sondern womit Sie Ihr Geschäft besser steuern können. Eine GuV ist nur dann nützlich, wenn Sie nach dem Lesen wissen, was Sie als Nächstes tun sollten.

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GuV in der Praxis mit einer Beispielrechnung

Theorie hilft nur begrenzt. Erst mit einer konkreten GuV sieht man, wie aus einem ordentlichen Umsatz ein kleiner, solider oder enttäuschender Gewinn wird. Nehmen wir deshalb eine fiktive Schweizer Agentur: PixelCraft GmbH.

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Die Geschichte hinter der Beispiel GuV

PixelCraft verkauft Webdesign, laufende Betreuung und kleinere Digitalprojekte. Das Quartal war geschäftig. Das Team hat viel gearbeitet, Kundenprojekte wurden sauber ausgeliefert, und neue Anfragen kamen ebenfalls herein. Von aussen sieht das nach einem starken Quartal aus.

Im Innern zeigt sich aber ein differenzierteres Bild. Für gewisse Projekte mussten externe Spezialisten beigezogen werden. Dazu kamen Löhne, Büroräume, Software-Abos und Marketingkosten. Genau dafür ist die GuV da. Sie zerlegt den Erfolg in nachvollziehbare Stufen.

Ein solcher Blick lohnt sich besonders, wenn Sie Angebote kalkulieren. Eine Agentur kann bei gleichem Umsatz sehr unterschiedliche Ergebnisse haben, je nachdem, wie viel Fremdleistung nötig war, wie stark das Team ausgelastet war und welche Gemeinkosten mitlaufen. Wer das nicht trennt, überschätzt rasch die Rentabilität.

Wenn Sie solche Zusammenhänge digital sauber erfassen wollen, lohnt sich ein Blick auf Buchhaltungs- und Finanzsoftware für KMU. Nicht weil Software das Denken ersetzt, sondern weil sie die Zahlen schneller zugänglich macht.

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Beispiel GuV für PixelCraft GmbH (Q1 2026)

PostenBetrag in CHF
Umsatz80'000
Direkter Projektaufwand und Fremdleistungen24'000
Bruttoergebnis56'000
Löhne und Sozialkosten30'000
Büromiete6'000
Software-Abos3'000
Marketing4'000
Sonstige Betriebskosten2'000
Betriebsergebnis11'000
Zinsaufwand1'000
Steuern2'000
Nettoergebnis8'000

Hier steckt die eigentliche Geschichte. PixelCraft hat auf den ersten Blick einen erfreulichen Umsatz erzielt. Nach den direkten Projektkosten bleibt ein gutes Bruttoergebnis. Das zeigt: Die angebotenen Leistungen sind grundsätzlich marktfähig und nicht von Anfang an unrentabel.

Spannend wird es bei den Betriebskosten. Die Löhne drücken das Ergebnis stark, was für eine Agentur normal sein kann. Jetzt muss die Geschäftsleitung aber die richtige Frage stellen: Sind diese Löhne durch produktive Stunden ausreichend gedeckt, oder tragen zu viele interne Stunden wenig fakturierbaren Wert bei?

Die Miete ist ein weiterer klassischer Punkt. In einer teuren Lage kann ein repräsentatives Büro sinnvoll sein, etwa bei Kundenterminen oder bei der Rekrutierung. Es kann aber auch eine stille Ergebnisbremse sein. Die GuV liefert nicht automatisch die Antwort, aber sie zeigt klar, wo Sie hinschauen müssen.

Ein guter Treuhänder liest eine GuV nicht nur als Zahlenreihe. Er liest sie wie ein Protokoll von Entscheidungen.

Das Nettoergebnis von PixelCraft ist positiv. Trotzdem wäre ich als Treuhänder noch nicht entspannt. Ich würde sofort prüfen, wie viel davon bereits bezahlt wurde, welche Debitoren noch offen sind und ob in den nächsten Wochen grössere Rechnungen oder Steuerzahlungen anstehen. Genau dort beginnt die Verbindung zwischen GuV und Liquiditätsplanung.

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Die GuV richtig lesen und interpretieren

Eine fertige GuV ist nützlich. Richtig wertvoll wird sie erst, wenn Sie Muster erkennen. Viele Geschäftsinhaber schauen nur auf die letzte Zeile. Das ist verständlich, aber zu grob. Der Reingewinn sagt Ihnen, dass etwas gut oder schlecht gelaufen ist. Die oberen Zeilen sagen Ihnen, warum.

Zur Einordnung hilft diese Übersicht:

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Typische Muster in der GuV

Wenn das Bruttoergebnis stark ist, das Nettoergebnis aber schwach, liegt das Problem meist nicht im Produkt oder in der Dienstleistung selbst. Dann sind eher die allgemeinen Betriebskosten zu hoch. Typische Kandidaten sind Verwaltung, Miete, zu viele Tools, Streuverluste im Marketing oder eine Organisation, die gewachsen ist, ohne produktiver zu werden.

Wenn schon das Bruttoergebnis knapp ausfällt, müssen Sie früher ansetzen. Dann stimmt häufig mindestens einer dieser Punkte nicht:

  • Preise sind zu tief. Die Leistung wird verkauft, aber nicht ausreichend vergütet.
  • Direkte Aufwände sind zu hoch. Material, Fremdleistungen oder produktive Stunden laufen aus dem Ruder.
  • Angebote sind falsch gemischt. Ein Bereich zieht Umsatz, aber kaum Beitrag zum Gesamtergebnis.

Was ich Inhabern oft rate: Schauen Sie nicht nur auf einzelne Monate. Eine GuV lebt vom Vergleich. Ein Monat kann durch Ferien, Projektverschiebungen oder einmalige Kosten verzerrt sein. Erst im Verlauf sehen Sie Trends sauber.

Ein praktisches Hilfsmittel für Investitionsentscheide kann auch ausserhalb der klassischen Finanzwelt liegen. Wenn Sie etwa Büroausstattung modernisieren möchten, hilft ein Werkzeug wie der ROI calculator for ergonomic furniture, um Anschaffungen nicht nur als Kostenblock, sondern als betriebliche Entscheidung mit Wirkung auf Produktivität und Arbeitsplatzqualität zu betrachten.

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Welche Fragen sich je nach Unternehmen lohnen

Ein Freelancer liest die GuV anders als ein KMU mit Team. Der Freelancer sollte besonders auf diese Fragen achten:

  • Wie hoch ist mein effektiver Aufwand pro Mandat
  • Welche Kunden bringen Ertrag, aber binden unverhältnismässig viel Zeit
  • Welche Fixkosten laufen weiter, auch wenn ich einmal weniger fakturiere

Bei einem KMU mit Mitarbeitenden kommen andere Themen dazu:

FokusPraktische Leitfrage
PersonalkostenSind die Löhne durch verrechenbare Leistung oder stabile Umsätze gedeckt
RaumkostenUnterstützt die Infrastruktur das Geschäft oder ist sie zu teuer
MarketingFührt der Aufwand zu planbaren Anfragen oder eher zu Hoffnung
AdministrationWächst der Overhead schneller als der operative Nutzen

Später im Analyseprozess lohnt sich auch ein Blick auf visuelle Erklärungen. Dieses Video zeigt grundlegende Denkweisen, wie man eine Gewinn- und Verlustrechnung liest und einordnet.

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Am Ende geht es immer um Geschäftsentscheide. Eine GuV soll Ihnen helfen, einen Preis anzupassen, ein Angebot zu streichen, einen Mitarbeiter einzustellen oder eine Investition zu verschieben. Wenn Sie nach der Auswertung nichts entscheiden, haben Sie zwar Buchhaltung gemacht, aber noch nicht geführt.

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Schweizer Besonderheiten für die GuV

In der Schweiz ist die GuV nicht einfach ein internes Auswertungspapier. Sie ist Teil des rechtlichen Rahmens, in dem Ihr Unternehmen geführt wird. Das klingt trocken, schützt Sie aber in der Praxis. Denn klare Regeln schaffen Nachvollziehbarkeit gegenüber Eigentümern, Banken, Behörden und Steuerämtern.

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Was das Obligationenrecht praktisch bedeutet

Für Schweizer Unternehmen ist das Obligationenrecht das Spielregelbuch der Rechnungslegung. Für den Geschäftsinhaber heisst das vor allem: Die Erfolgsrechnung muss so geführt sein, dass ein sachkundiger Dritter die wirtschaftliche Lage nachvollziehen kann.

Das ist keine Schikane. Es zwingt zu sauberer Abgrenzung. Ein Aufwand gehört in die richtige Periode. Ein Ertrag darf nicht künstlich vorgezogen werden, nur damit ein Jahr besser aussieht. Diese Disziplin schützt auch Sie selbst, weil Sie sonst auf verzerrte Zahlen entscheiden.

Gerade bei kleineren Betrieben sehe ich oft denselben Fehler. Der Inhaber führt die Buchhaltung stark aus dem Bauch heraus und denkt primär in Zahlungen. Rechtlich und betriebswirtschaftlich brauchen Sie aber eine periodengerechte Sicht. Sonst überschätzen Sie Ihre Ertragskraft.

Wer handelsrechtlich unsauber abschliesst, riskiert nicht nur Ärger mit Behörden. Er trifft oft schon vorher schlechte operative Entscheide.

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Warum die GuV auch steuerlich wichtig ist

In der Schweiz hat die GuV direkte steuerliche Relevanz. Für GmbH, AG und auch viele selbstständig Erwerbende ist sie ein zentraler Ausgangspunkt für die steuerliche Beurteilung. Darum lohnt es sich, nicht erst beim Jahresabschluss einen Blick darauf zu werfen.

Besonders wichtig ist das bei Kosten, die im Alltag harmlos wirken, aber sauber abgegrenzt und dokumentiert werden müssen. Dazu gehören etwa Unterhaltskosten, Verwaltungskosten oder Leistungen rund um Liegenschaften. Wenn Sie in einem Immobilienkontext oder bei gemischt genutzten Objekten unterwegs sind, kann ein praxisnaher Leitfaden zu Hauswartkosten 2026 helfen, solche Aufwände sauber einzuordnen.

Für Sie als Unternehmer heisst das konkret:

  • Monatlich prüfen. Nicht nur Umsatz und Bankkonto, sondern auch Aufwand nach Arten.
  • Auffälligkeiten dokumentieren. Einmalige Kosten sollten später nachvollziehbar sein.
  • Steuerwirkung mitdenken. Nicht jede geschäftlich empfundene Ausgabe wird ohne Weiteres gleich behandelt.
  • Mit dem Treuhänder sprechen, bevor Sie buchen. Korrekturen im Nachhinein sind mühsamer als saubere Entscheidungen im Voraus.

Die Schweizer Besonderheit ist also nicht nur formell. Sie zwingt zu einer Disziplin, die am Ende Ihr Unternehmen stabiler macht.

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Liquidität steuern mit der GuV und iPayBetter

Viele Inhaber erleben denselben Widerspruch: Die GuV zeigt Gewinn, aber das Konto ist angespannt. Das ist kein Sonderfall, sondern klassische Unternehmensrealität. Eine Erfolgsrechnung misst wirtschaftlichen Erfolg. Liquidität misst Zahlungsfähigkeit. Beides hängt zusammen, ist aber nicht dasselbe.

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Wo die GuV Liquiditätsprobleme sichtbar macht

Die GuV zeigt oft früh, wo ein Engpass entstehen kann. Nicht direkt durch den Kontostand, sondern durch Muster. Wenn etwa die Personalkosten konstant laufen, der Umsatz aber stark schwankt, wissen Sie: In schwächeren Monaten wird die Liquidität unter Druck kommen. Wenn hohe Steueraufwände sichtbar werden, müssen Sie diese Zahlungen rechtzeitig einplanen, auch wenn sie erst später fällig werden.

Ebenso kritisch sind Geschäfte mit längeren Zahlungszielen. Die GuV kann gesund aussehen, weil die Leistung erbracht und fakturiert wurde. Das Geld ist aber noch nicht da. Gleichzeitig laufen Miete, Löhne, Versicherungen oder Lieferantenrechnungen weiter.

Für solche Situationen ist ein tieferes Verständnis des operativen Cashflows im Unternehmensalltag hilfreich. Dort sieht man, wie stark Timing-Fragen die Zahlungsfähigkeit beeinflussen, obwohl die Ertragslage ordentlich wirkt.

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Wie moderne Zahlungstools die Zeitachse verschieben

Wenn die GuV einen kommenden Engpass erkennen lässt, braucht es nicht immer gleich einen klassischen Bankkredit. Oft genügt es, die Zeitachse zwischen Ausgabe und tatsächlichem Geldabfluss besser zu steuern.

Moderne Zahlungstools wie iPayBetter können genau dort ansetzen. Das Prinzip ist einfach: Eine geschäftliche Rechnung wird mit Kreditkarte bezahlt, auch wenn der Empfänger selbst keine Kartenzahlung anbietet. Der Empfänger erhält den Betrag per Banküberweisung. Für das zahlende Unternehmen verschiebt sich der effektive Mittelabfluss auf den Zeitpunkt der Kartenabrechnung.

Das kann in der Praxis bei typischen GuV-Positionen relevant sein:

  • Miete und Nebenkosten. Fixe Zahlungen laufen weiter, selbst wenn Kunden später zahlen.
  • Steuern und Versicherungen. Diese Ausgaben sind planbar, belasten aber oft punktuell.
  • Dienstleister und Lieferanten. Gerade bei Projektgeschäft fallen Rechnungen häufig vor dem Kundengeldeingang an.
  • Gehaltnahe Ausgaben oder Verwaltungskosten. Sie sichern den Betrieb, erzeugen aber nicht sofort neue Liquidität.

Der Nutzen liegt nicht darin, eine schlechte Ertragslage zu kaschieren. Das wäre gefährlich. Sinnvoll ist der Einsatz dort, wo die GuV grundsätzlich gesund ist, aber Zahlungsströme zeitlich auseinanderlaufen. Dann wird ein Zahlungstool zum Instrument der Überbrückung, nicht der Problemverdrängung.

Gewinn beantwortet die Frage, ob Ihr Geschäft wirtschaftlich funktioniert. Liquiditätsplanung beantwortet die Frage, ob Sie bis zum Zahlungseingang durchhalten.

Ein sauber geführtes KMU verbindet deshalb beides. Es liest die GuV, erkennt Spannungen früh und nutzt dann geeignete Werkzeuge, um planbare Lücken kontrolliert zu überbrücken.

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Häufige Fragen zur Gewinn- und Verlustrechnung

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Was ist der Unterschied zwischen GuV und Bilanz

Die GuV betrachtet einen Zeitraum und zeigt Erträge sowie Aufwände. Die Bilanz betrachtet einen Stichtag und zeigt Vermögen, Schulden und Eigenkapital. Praktisch gesagt: Die GuV zeigt die Leistung, die Bilanz den Zustand.

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Wie oft sollte ich eine GuV erstellen

Für offizielle Zwecke genügt je nach Struktur oft der Jahresabschluss. Für die Führung eines Unternehmens ist das zu wenig. In der Praxis empfehle ich mindestens eine monatliche oder quartalsweise Sicht, damit Sie Abweichungen früh sehen.

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Brauche ich einen Buchhalter oder Treuhänder dafür

Nicht zwingend für jede einfache Auswertung. Viele kleine Unternehmen nutzen heute Software und bereiten ihre Buchhaltung intern vor. Spätestens bei Wachstum, Personal, Steuern, Abgrenzungen oder komplexeren Fragestellungen ist fachliche Begleitung aber sehr sinnvoll. Wenn Sie konkrete Fragen zur Zahlungsabwicklung, Kartenverwendung oder Plattformfunktionen haben, finden Sie Antworten in den häufigen Fragen von iPayBetter.

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Was sagt mir die GuV, was das Bankkonto nicht sagt

Das Bankkonto zeigt nur, was bezahlt wurde oder eingegangen ist. Die GuV zeigt, welche wirtschaftliche Leistung in einer Periode tatsächlich erbracht wurde und welche Aufwände dazu gehören. Darum ist sie für Preisentscheide, Kostenkontrolle und Planung deutlich verlässlicher als der blosse Kontostand.


Wenn Sie Rechnungen in der Schweiz per Kreditkarte bezahlen und dabei Ihre Liquidität besser steuern möchten, lohnt sich ein Blick auf iPayBetter GmbH. Die Plattform ermöglicht es, viele Rechnungen per Karte auszulösen, auch wenn der Empfänger selbst keine Kartenzahlung akzeptiert. Das kann für Selbstständige und KMU besonders dann interessant sein, wenn die GuV einen soliden Geschäftsgang zeigt, der Cashflow im Alltag aber zeitlich unter Druck gerät.

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